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Beschwerden bei alten Hunden und Katzen

Beschwerden bei alten Hunden und Katzen


Gerade in der heißen Jahreszeit plagen sich nicht nur ältere Menschen sondern auch alte Hunde und Katzen.
Neben Herzerkrankungen und Stoffwechselerkrankungen sind es vor allem auch Probleme des Bewegungsapparates und Tumorerkrankungen, welche die Lebensqualität unserer vierbeinigen Freunde erheblich einschränken.

Mit zunehmenden Alter kommt es bei unseren vierbeinigen Hausgenossen vermehrt zu Bewegungsstörungen. Bei alten Katzen sind Bewegungsstörungen oft nur schwer erkennbar, da sie ohnehin die meiste Zeit des Tages ruhend verbringen. Nur wenn sie massive Lahmheiten aufweisen oder etwa ein Beinchen nicht belasten, fällt es rascher auf. Bei Katzen im ländlichen Bereich ist häufig eine Bissverletzung nach einer Rauferei mit dem unbeliebten Katzennachbarn der Grund.
Bei alten Hunden, die ja mehrmals täglich Gassi geführt werden, ist eine Bewegungsstörung meist rasch und unkompliziert erkennbar. Wenn der Hund humpelt oder nicht aufstehen kann, erkennt sogar der Laie, dass da etwas nicht stimmt.
Ursachen dafür gibt es zahlreiche.
Von Verletzungen beim Hundesport – ja auch da gibt es wie bei unseren menschlichen Supersportlern Kreuzbandrisse, über Getreidegrannen, die durch die Haut ins Fleisch stechen, bis hin zur ausgewachsenen Arthrose verschiedenster Gelenke oder einem Knochenbruch; das sind nur wenige der möglichen Lahmheitsursachen.
Wichtig ist es, eine Lahmheit alsbald durch eine gezielte Untersuchung abzuklären. Nur dann gibt es auch die richtige Behandlung.
Bandverletzungen, Sehnenrisse oder Knochenbrüche müssen oft operativ versorgt werden, für Arthosen beispielsweise gibt es seit einiger Zeit eine neue, schonende Behandlungsmethode.
Autologes, konditioniertes Plasma- aus dem körpereigenen Blut unkompliziert gewonnen- hilft nicht nur Marcel Hirscher oder Anna Fenninger bei der raschen Heilung von verletzten Gelenken, Bändern Muskeln oder Sehnen, nein auch bei Hunden , Katzen oder Pferden wird diese Methode eingesetzt.
Die Prozedur dauert lediglich ein paar Minuten. Der Patient muss 15ml Blut spenden, das er in hochgereinigter Form, von roten und weißen Blutkörperchen befreit, nach einigen Minuten der Bearbeitung an die erkrankte Stelle zurückinjiziert bekommt.
Meist reichen 2-3 Wiederholungsbehandlungen um eine deutliche Verbesserung des Beschwerdebildes zu erreichen.
Und sogar bei Arthrosen wird diese Methode mit überzeugend guten Ergebnissen angewendet.
Neben orthopädischen Problemen sind Tumorerkrankungen eine der häufigsten Vorstellungsgründe von älteren Patienten in der Kleintierklinik.
Wussten Sie, dass mittlerweile fast die Hälfte aller Hunde und Katzen über 10 Jahren an Krebs erkrankt? Die Diagnose Krebs erzeugt in uns unweigerlich Angst und manchmal auch Hoffnungslosigkeit.
Aber wussten Sie auch, dass Krebs von allen geriatrischen Erkrankungen die am ehesten heilbare und mitunter am besten behandelbare ist? Diabetes mellitus, Herz- oder Nierenerkrankungen beispielsweise sind zwar behandelbar, aber fast nie heilbar.
Da sich Krebserkrankungen bei unseren Haustieren sehr unterschiedlich gestalten können und vor allem in Bezug auf die Prognose stark variieren können, ist eine möglichst exakte Diagnose vor dem Start der entsprechenden Therapie essentiell. Dies ist meist ohne Operation mit einer Kombination aus Zytologie, Bildgebung und Blutuntersuchung im Rahmen des so genannten Tumorstagins möglich.
Je früher ein Tumorleiden entdeckt und behandelt wird, umso größer ist die Chance auf Heilung. Also zögern Sie nicht bei Verdacht auf eine Tumorerkrankungen sich den kompetenten Rat eines Fachmannes einzuholen. Wenn Sie oder Ihr Hausarzt den Verdacht einer Krebserkrankung bei Ihrem Liebling haben, vereinbaren Sie am Besten noch heute einen Termin bei unserem zuständigen Onkologen im Tierklinik Korneuburg. Er berät Sie gerne.

DAS WOHLBEFINDEN IHRES TIERES STEHT IM VORDERGRUND

Während jeder Krebserkrankung ist es uns wichtig, dass sich sowohl unsere die Patienten als auch deren Besitzer wohl fühlen. Dies gelingt nur wenn Ihr Liebling trotz oder gerade wegen der Behandlung mit einer guten Lebensqualität aufwarten kann. Abschreckende Beispiele (zum Beispiel während Chemotherapiebehandlungen am Menschen) sind fast jedem bekannt. Im Gegensatz zu den Ansätzen aus der Humanmedizin steht aus ethischen Gründen die Lebensqualität des Patienten während der Behandlung in der Veterinäronkologie über allem.
Durch den Tumor oder die Medikamente ausgelöste Symptome wie Schmerz, Durchfall oder Übelkeit müssen dem Tier grundsätzlich vor dessen Entstehen so weit es geht genommen werden. Nur dann ist eine für alle Seiten zufriedenstellende Krebstherapie sinnvoll und durchführbar.
So sehr die Diagnose Krebs nach wie vor für Angst um den Verlust des vierbeinigen Freundes sorgt, ist sie dank moderner Behandlungsmethoden heutzutage bei weitem kein Todesurteil mehr und lässt sich zielgerichtet behandeln.

Weiter Informationen erhalten Sie gerne bei einem Beratungsgespräch und einer Erstuntersuchung in der Tierklinik Korneuburg.

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